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Auswirkungen von COVID-19 auf Menschen mit Behinderung

Freitag 16 Okt 2020

Während Covid-19 beispiellose Auswirkungen auf Milliarden von Menschen weltweit hatte, sind Menschen mit Behinderung oft unverhältnismäßig stark betroffen. OneUniCredit sieht sich das genauer an

Die Pandemie hat uns alle auf die eine oder andere Weise betroffen. Für behinderte Menschen waren die Auswirkungen jedoch oft verheerend. Millionen von Menschen mit Behinderung haben Mühe, mit der „neuen Normalität“ zurechtzukommen, wenn selbst einfache Dinge wie das Tragen einer Maske eine Herausforderung für diejenigen darstellen, die beispielsweise auf das Lippenlesen angewiesen sind.

Wenn wir jedoch alle zusammenarbeiten und ein inklusives Arbeitsumfeld fördern, können diese Herausforderungen überwunden werden. Flexible Arbeitsplatzsysteme, wie z.B. variable Arbeitszeiten oder das Angebot von verlängertem Urlaub, tragen dazu bei, spezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen und eine gesunde und lebendige Arbeitskultur zu fördern.

Anregung zu inklusivem Remote Working  

Remote Working bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, aber das geeignete Equipment und technische Unterstützung sind für sind für effizientes Arbeiten entscheidend. Für Menschen mit Behinderung ist es besonders wichtig, dass Unternehmen auch den Zugang zu unterstützender Technologie anbieten können, wie z.B. automatische Untertitelung, Live-Transkriptionen und andere Zugangsanforderungen.

Francesca Magnoni Bonsi, Disability Manager von UniCredit Italien, sagte: „Die Aufmerksamkeit, die UniCredit in den letzten 10 Jahren Menschen mit Behinderung gewidmet hat, hat es uns ermöglicht, schnell auf Notfälle zu reagieren und unseren Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Seit der Pandemie arbeiten 80 Prozent unserer behinderten Kolleginnen und Kollegen remote.“

Emanuele Recchia, Head of Labour Policies, Industrial Relations and Welfare, sagt uns: „Während der Pandemie haben wir unsere besondere Aufmerksamkeit für die besonderen Bedürfnisse der behinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestätigt und gezeigt, dass unsere Strategie die richtige ist. Die Ausweitung von Remote Working und innovative IT-Lösungen sind konkrete Beispiele für unseren täglichen Weg zur Inklusion.“

Auch neben der Arbeit eine helfende Hand anbieten 

Wir alle können uns gegenseitig durch die Pandemie hindurch helfen, umso mehr denjenigen, die zusätzliche Unterstützung benötigen.

Rollstuhlfahrer zum Beispiel sehen sich erhöhten Herausforderungen gegenüber, wenn es darum geht, sich an „Social Distancing“-Regeln zu halten. Um zu unterstützen können Sie anbieten, Besorgungen zu machen oder auch wöchentliche Fahrten zum Supermarkt zu unternehmen.

Melden auch Sie sich an, um praktische und emotionale Unterstützung zu geben. Wir können uns gegenseitig durch freundliche Peer-to-Peer-Call-Ins oder virtuelle Mentorenassistenz unterstützen. Wir können inklusive virtuelle Gruppenaktivitäten initiieren, die sich auf gemeinsame Interessen außerhalb der Arbeit beziehen, wie z.B. Buchclubs, E-Gaming-Fans oder geführte Wellness-Sitzungen. Professionelle Betreuungsdienste, wie z.B. virtuelle psychosoziale Hotlines, können ebenfalls zur Bewältigung dieser herausfordernden Zeiten beitragen.

Aufmerksamkeit wecken 

Viele Unternehmen ergreifen heute umfassende und ehrgeizige Maßnahmen, um sich für Menschen mit Behinderung  einzusetzen. Um mehr über diese Initiativen zu erfahren, klicken Sie hier.

Für weitere Informationen klicken Sie hier, um eine Liste von Menschenrechtsorganisationen zu erhalten, die behinderte Menschen unterstützen, sowie Einzelheiten darüber, wie Sie helfen können. Oder nehmen Sie an den verschiedenen Workshops teil, die zu diesem Thema in Ihrem Land abgehalten werden!